Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
18. Jahrgang (2015) - Ausgabe 6 (Juni) - ISSN 1619-2389
 
 RESTRUKTURIERUNGSMAGAZIN
   Zeitschrift für Restrukturierung, Sanierung
   und strategische Unternehmensführung
   ISSN 1867-7517
   www.restrukturierungsmagazin.de
Restrukturierungsgipfel 2015 an der Universität Düsseldorf: Umbrüche am Restrukturierungsmarkt

Düsseldorf / Kiel – Ob Steve Jobs (Apple), Leo Apotheker (SAP), Karl Albrecht (Aldi Süd), Nicolas Berggruen (Karstadt) oder Uli Hoeneß (F.C. Bayern München) – Erfolg und Scheitern liegen in der Wirtschaft oft eng beieinander. Doch wer scheitert und vor allem warum? Wie erfolgreiche Turnarounds gelingen und welche neuen Herausforderungen auf Sanierungsmanager warten, diskutieren mehr als einhundert Führungskräfte aus Banken, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, dem öffentlichen Dienst, der Wissenschaft und dem Wirtschaftsjournalismus am 16. September 2015 beim diesjährigen Restrukturierungsgipfel an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

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Von der Konzernpleite bis zur Verbraucherinsolvenz: Restrukturierungsgipfel 2014 an der HU Berlin

Berlin / Kiel – Sprudelnde deutsche Staatseinnahmen und die Rückkehr der südeuropäischen Krisenländer an die Finanzmärkte auf der einen Seite, das Zusammenbrechen innovativer Finanzierungsmodelle in ehemals hochsubventionierten Branchen wie der Windenergie und spektakuläre Insolvenzen von traditionsreichen Verlagshäusern und Familienunternehmen auf der anderen Seite – die Restrukturierungslandschaft 2014 präsentiert sich janusköpfig. Entsprechend vielfältig sind die Themen des diesjährigen Restrukturierungsgipfels am 17. September 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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"Banken sollten ihr Risikomanagement nicht nur an regulatorischen Vorgaben ausrichten"

Leinfelden-Echterdingen - Mitte April 2014 hat das Europäische Parlament nach langen Verhandlungen einen einheitlichen Abwicklungsmechanismus ("Single Resolution Mechanism", SRM) für notleidende Banken beschlossen. Damit sollen bei Bankeninsolvenzen innerhalb der Eurozone künftig einheitliche Regeln angewandt und die Kosten für die Steuerzahler aus der Bankenrettung auf ein Minimum reduziert werden. Dr. Werner Gleißner, Vorstandsmitglied der FutureValue Group AG in Leinfelden-Echterdingen und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), erläutert im Gespräch mit dem Restrukturierungsmagazin, welche Konsequenzen diese Regelungen für das Risikomanagement von Banken und die Kreditfinanzierung von Unternehmen haben.

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"Der MSV Duisburg wurde u.a. Opfer eines strukturellen Defizites im bezahlten Fußball"

Düsseldorf - Alemannia Aachen, Kickers Offenbach, VfL Osnabrück und VfB Lübeck - immer wieder geraten traditionsreiche Fußballvereine in große finanzielle Schwierigkeiten oder werden gar insolvent. Fehlt der Nachweis der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, verweigert oft auch der Ligaverband die Lizenz für die bisherige Spielklasse, wie zuletzt beim Bundesliga-Gründungsmitglied MSV Duisburg. Dr. Utz Brömmekamp, Geschäftsführer der Buchalik Brömmekamp Unternehmensberatung GmbH in Düsseldorf und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), begleitet den Club auf dem Weg der Gesundung. Im Gespräch mit dem Restrukturierungsmagazin erläutert er, welche Hürden dabei zu nehmen sind.

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"Auch solvente Kreditinstitute werden angehalten sein, Sanierungspläne zu erstellen"

Klagenfurt - Ob WestLB, HSH Nordbank oder Commerzbank - auch Großbanken bleiben von Schieflagen nicht verschont. In Österreich wurde 2009 die Hypo Alpe Adria verstaatlicht, um weiterhin die gesetzlichen Eigenkapitalvorschriften erfüllen zu können. Doch wie saniert man eigentlich eine Großbank? Im Gespräch mit dem Restrukturierungsmagazin erläutert Dr. Julius Freiherr Grote, wie Kreditinstitute neu ausgerichtet werden. Er leitete seit 2011 zunächst die Abteilung Strategische Projekte, nunmehr die Organisation und das Projektbüro bei der Hypo Alpe Adria in Klagenfurt und ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM). Seine Antworten gibt er lösgelöst vom aktuellen Arbeitgeber.

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