Ein "Spin-Off" der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.
18. Jahrgang (2015) - Ausgabe 9 (September) - ISSN 1619-2389
 
 RESTRUKTURIERUNGSMAGAZIN
   Zeitschrift für Restrukturierung, Sanierung
   und strategische Unternehmensführung
   ISSN 1867-7517
   www.restrukturierungsmagazin.de
"Die Industrie 4.0 wird die heute üblichen Branchengrenzen verschieben oder ganz auflösen"

München - Als vierte Stufe der industriellen Revolution - nach der Mechanisierung, Massenproduktion und Automatisierung - hat die Bundesregierung das Zukunftsprojekt "Industrie 4.0" ins Leben gerufen. Damit soll der Umbau des Maschinen- und Anlagenbaus hin zur Digitalisierung der Fertigung vorangetrieben werden. Angestrebt wird das Idealbild einer "intelligenten Fabrik" mit der vollständigen Vernetzung aller an der Wertschöpfung beteiligten Instanzen. Wie weit die deutsche Industrie auf diesem Weg ist und wie der betriebliche Restrukturierungsprozess beschleunigt werden kann, erläutert Prof. Dr. Norbert Wieselhuber, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Wieselhuber & Partner GmbH Unternehmensberatung in München und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM).

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"Durch den Hebeleffekt von Sale & Lease Back lassen sich leichter weitere Krisenfinanzierer finden"

Hamburg - In der Unternehmensbefragung 2015 der KfW Bankengruppe berichteten 17 Prozent der Unternehmen von gestiegenen Schwierigkeiten bei der Kreditaufnahme. Haupterschwernisse waren dabei der weiter ansteigende Informationsbedarf der Kreditinstitute mit dem Zwang zur detaillierten Offenlegung der Geschäftsstrategien und die geforderten, immer höheren Sicherheiten. Gerade für Not leidende Unternehmen sind diese Hürden oft uneinnehmbar - und die Insolvenz nur eine Frage der Zeit. Carl-Jan von der Goltz, Geschäftsführender Gesellschafter der Maturus Finance GmbH in Hamburg und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), erläutert, wie es Unternehmen selbst in scheinbar ausweglosen Situationen noch gelingt, interne Liquiditätsreserven zu heben.

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Restrukturierungsgipfel 2015 an der Universität Düsseldorf: Umbrüche am Restrukturierungsmarkt

Düsseldorf / Kiel – Ob Steve Jobs (Apple), Leo Apotheker (SAP), Karl Albrecht (Aldi Süd), Nicolas Berggruen (Karstadt) oder Uli Hoeneß (F.C. Bayern München) – Erfolg und Scheitern liegen in der Wirtschaft oft eng beieinander. Doch wer scheitert und vor allem warum? Wie erfolgreiche Turnarounds gelingen und welche neuen Herausforderungen auf Sanierungsmanager warten, diskutieren mehr als einhundert Führungskräfte aus Banken, Industrie- und Dienstleistungsunternehmen, dem öffentlichen Dienst, der Wissenschaft und dem Wirtschaftsjournalismus am 16. September 2015 beim diesjährigen Restrukturierungsgipfel an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.

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Von der Konzernpleite bis zur Verbraucherinsolvenz: Restrukturierungsgipfel 2014 an der HU Berlin

Berlin / Kiel – Sprudelnde deutsche Staatseinnahmen und die Rückkehr der südeuropäischen Krisenländer an die Finanzmärkte auf der einen Seite, das Zusammenbrechen innovativer Finanzierungsmodelle in ehemals hochsubventionierten Branchen wie der Windenergie und spektakuläre Insolvenzen von traditionsreichen Verlagshäusern und Familienunternehmen auf der anderen Seite – die Restrukturierungslandschaft 2014 präsentiert sich janusköpfig. Entsprechend vielfältig sind die Themen des diesjährigen Restrukturierungsgipfels am 17. September 2014 an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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"Banken sollten ihr Risikomanagement nicht nur an regulatorischen Vorgaben ausrichten"

Leinfelden-Echterdingen - Mitte April 2014 hat das Europäische Parlament nach langen Verhandlungen einen einheitlichen Abwicklungsmechanismus ("Single Resolution Mechanism", SRM) für notleidende Banken beschlossen. Damit sollen bei Bankeninsolvenzen innerhalb der Eurozone künftig einheitliche Regeln angewandt und die Kosten für die Steuerzahler aus der Bankenrettung auf ein Minimum reduziert werden. Dr. Werner Gleißner, Vorstandsmitglied der FutureValue Group AG in Leinfelden-Echterdingen und Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Krisenmanagement e.V. (DGfKM), erläutert im Gespräch mit dem Restrukturierungsmagazin, welche Konsequenzen diese Regelungen für das Risikomanagement von Banken und die Kreditfinanzierung von Unternehmen haben.

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